Workshop 5

 

Rettungskräfte berichten zunehmend von mehr (verbaler und körperlicher) Gewalt, die sie im Berufsalltag von Patienten, Angehörigen oder Dritten erfahren.
Je früher man einen Konflikt deeskaliert, desto einfacher ist es. Das beste Mittel ist, bereits frühzeitig die Gesamtsituation zu beobachten, um so Auffälligkeiten zu erkennen und potenzielle Aggressoren herauszufiltern.
Doch woran erkennt man, dass jemand aggressiv ist? Welche Anzeichen geben uns Aufschluss darüber, dass eine körperliche Auseinandersetzung unmittelbar bevor steht?

 

Das Erkennen von Anomalien (welche uns unterbewusst warnen) und Vorkampfanzeichen (welche anzeigen, dass ein körperlicher Angriff unmittelbar bevorsteht) hilft Rettungskräften, sich auf die drohende Gewalt einzustellen. So werden diese nicht überrascht, sondern können sich rechtzeitig auf den drohenden Konflikt vorbereiten. Dadurch haben sie Zeit, mögliche Handlungsalternativen abzuwägen und nach einem günstigen Zeitpunkt für gezieltes Handeln (z.B. taktischer Rückzug aus der Patientenwohnung in den RTW) Ausschau halten.

 

Die Teilnehmer werden nach ein paar einleitenden Erklärungen in Kleingruppen selbst Inhalte erarbeiten, bevor die Vorkampfanzeichen anhand von realen Konflikt-Videosequenzen verdeutlicht werden. Kleine Szenarientrainings mit kurzer Auswertung (welche Vorkampfanzeichen wurden in der Situation wahrgenommen, welches Verhalten der Rettungskräfte war gut und welche alternativen Handlungsoptionen hätten noch zur Verfügung gestanden) bieten die Möglichkeit, das neue Wissen unter kontrollierten (Lern-) Bedingungen praktisch zu testen.

 

Anmeldung Übersicht Workshops 2017

RETTmobil 2018
Eintritt: 10 Euro
Park kostenlose Besucherparkplätze
Bus Kostenloser Shuttle-Bus
Anfahrt Wolf-Hirth-Straße, 36041 Fulda

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