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Zum 10. Mal findet in diesem Jahr die europäische Leitmesse für Rettung und Mobilität - RETTmobil - an ihrem traditionellen Standort Fulda statt. Gleichzeitig feiert der ideelle Träger, die Interessengemeinschaft der Hersteller von Kranken- und Rettungsfahrzeugen e. V. (IKR) sein Jubiläum: die IKR wurde im Vorfeld der ersten RETTmobil aus der Taufe gehoben. Anlass genug, mit einem Festakt in der Bundeshauptstadt an die seither äußerst erfolgreich zurückgelegte Wegstrecke zu erinnern.
Der IKR-Vorsitzende Manfred Hommel, maßgeblich an der Gründung der RETTmobil beteiligt, fasste die Entwicklung der seit 2001 jährlich in Fulda veranstalteten RETTmobil in einem Satz zusammen: „Diesen Erfolg hätten wir uns damals nie träumen lassen." Mit einigen Dutzend Ausstellern und dreieinhalbtausend Besuchern gestartet, zieht die RETTmobil heute rund 20.000 Fachbesucher an, die sich bei mehr als 350 Ausstellern über das Neueste aus der Welt des Rettungswesens informieren. Zunehmend gewinnt die RETTmobil dabei internationalen Charakter, auf Aussteller- wie auch auf Besucherseite. Nicht ohne Grund nennt sich die RETTmobil inzwischen im Untertitel „Europäische Leitmesse für Rettung und Mobilität". Begleitend findet ein Fortbildungs-Event mit Workshops statt, das sich einer hohen Nachfrage erfreut.
„Sie sind innovativ!"
In Berlin, wo sich die Interessengemeinschaft der Hersteller von Kranken- und Rettungsfahrzeugen (IKR) vor einem Jahrzehnt gründete, fand aus diesem Anlass der Festakt statt. Da lag es natürlich nahe, diesen in der Vertretung des Landes Hessen in der Bundeshauptstadt durchzuführen. Im Mittelpunkt stand dabei der Festvortrag von Dr. Alois Rhiel, früherer Oberbürgermeister der RETTmobil-Stadt Fulda und späterer Wirtschaftsminister in Hessen. Rhiel widmete sich in seinem Vortrag insbesondere der mittelständischen Industrie, zu der die Aufbauhersteller von Rettungsfahrzeugen in Deutschland ausnahmslos zählen. „Sie sind nah am Kunden, sie sind innovativ", betonte Rhiel die Stärke der Branche.
Grußworte überbrachten auch Gerhard Möller, Oberbürgermeister der Stadt Fulda und damit Nachfolger Dr. Rhiels, und Hans-Peter Kröger, Präsident des Deutschen Feuerwehrverbandes (DFV). Möller freute sich über die Wertschätzung, die die RETTmobil in Fachkreisen genießt und hob die Vorzüge des von den Veranstaltern mit Bedacht gewählten Messestandortes - zentral in Deutschland gelegen und von allen Seiten gut zu erreichen - hervor: „Die IKR hat vielfältige und fruchtbringende Impulse gesetzt." Heute sei „die RETTmobil ein Markenzeichen geworden - Made in Fulda." DFV-Präsident Kröger rief das Datum der Wiedergründung des DFV 1952 in Fulda in Erinnerung und betonte, dass die Feuerwehren weiter aktiv die RETTmobil begleiten werden. Auch in diesem Jahr wird der DFV mit seinem Infomobil präsent sein.
Fulda bietet beste Bedingungen
Mit Schmunzeln blickten die IKR-Mitglieder auf die erste Veranstaltung im Jahr 2001 mit einer damals noch improvisierten Infrastruktur zurück. Das ist heute gänzlich anders. Die RETTmobil präsentiert sich auf einem für diese Zwecke bestens präparierten Messegelände mit modernen Leichtbauhallen, einem Freigelände sowie verschiedenen Eventflächen - vom Offroad-Park bis zum Hubschrauberlandeplatz ist alles vorhanden, was dieser Veranstaltung ihren besonderen Reiz verschafft: Rettung und Mobilität erleben.
Im Vorfeld des Festaktes zum Jubiläum trafen sich die IKR-Mitglieder zu ihrer turnusmäßigen Versammlung. Hauptthema war die bevorstehende 10. RETTmobil, zu der sich erfreulicherweise auch wieder namhafte Anbieter angemeldet haben, die im vergangenen Jahr aufgrund der Auswirkungen der Wirtschaftskrise pausieren mussten. IKR-Vorsitzender Hommel, der der ausrichtenden Messegesellschaft Fulda GmbH und ihren Geschäftsführern Petra Dehler-Udolph und Dieter Udolph für die unermüdliche Weiterentwicklung der RETTmobil dankte, sieht die RETTmobil auch in den nächsten Jahren auf einem guten Weg: „Wir blicken zuversichtlich in die Zukunft!"

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